Die Tage nach der Demo sind die selben wie vor der Demo.

Ich denke gestern Nachmittag hat @Daniel Schwerd die Gefühle von uns allen deutlich in Worte gefasst. Wir waren nach den Medien Berichten nicht enttäuscht, wir waren sauer. Sauer über soviel Dreistigkeit. Denn klassische Medien, die sich als Pro-ACTA bekennen, lassen bisher eine objektive Berichterstattung vermissen. So war beim Kölner Stadt Anzeiger erst von 700 Teilnehmern die Rede und das ARD Sprach auf seiner Internetseite von „hunderten in ganz Deutschland“ . Mittlerweile wurden die Angaben auf beiden Seiten korrigiert, zwar sind die Berichte immer noch deutlich Pro ACTA, so werden z.B. Städte mit 100 Teilnehmern aufgezählt, aber Großstädte wie Düsseldorf oder Köln gar nicht erst genannt.
Ehrlich gesagt bewirken die Beitrage der klassischen Medien mittlerweile das selbe wie die Resignation des EU-Parlamentes nach der letzten Demo. Sie motivieren mich! Diesmal zeigt mir die Einseitige Berichterstattung, dass unsere Bewegung mittlerweile Ernst genommen wird. Denn wieso sollte man Proteste runter spielen, die am Ende sowieso nichts Bewegen werden? Außerdem macht es mich stolz, dass beim ARD Achtklässler gezeigt werden die sich Politisch engagieren. Wurden mir doch in den letzten Wochen zahlreiche Komplimente gemacht, weil ich mit 21 meine erste Demo initiiert habe. Es macht mich stolz, dass ich Leuten die noch deutlich Jünger sind als ich und noch nie gewählt haben jetzt schon bewusst ist, dass sie die nächste Generation sein wird, welche die nächsten Wahlen bestimmt und unsere Gesellschaft gestaltet. Ich denke jeder von uns weiß, dass Revolutionen immer von Altersgruppen ausgingen, die Ihre Zukunft noch vor sich hatten und nicht von alten Leuten die Fest auf Ihren bequemen Sesseln saßen.
Nachdem wir mit der letzten Demo wieder ganz Europa auf ACTA aufmerksam gemacht haben möchte ich euch nun dazu bewegen, dass ihr mir helft die Leute darüber aufzuklären, was wir wirklich wollen.
Aber was wollen wir eigentlich? Dadurch, dass unsere Bewegung aus so vielen Unterschiedlichen Menschen besteht, werden unsere Meinung in diesem Punkt sicher weit auseinander gehen.. Ich denke als allgemeinen Konsens allgemein wir festhalten, dass jeder von uns ACTA als ein Symbol für Zensur, Lobbyismus und Undemokratischer Politik sieht und daher gestoppt  werden muss.
Daher möchte ich euch nun alle aufrufen an unseren nächsten Paperstorms in Köln und Umgebung teilzunehmen. Klärt die Leute in eurer Umgebung auf, verteilt Flyer, bloggt, erstellt Videos oder plakatiert die Innenstadt.
Denn bevor wir wieder einen Protestzug starten, sollten wir weiter Aufklärungsarbeit leisten. Denn wir sind sicher nicht die Egoistischen Raubkopierer, als die man uns in den Medien darstellt. Denn wieso sollten Egoisten gegen ACTA sein, wenn sich in Deutschland dadurch eh nichts ändert.

Natürlich müsst ihr jetzt nicht alleine irgendwas starten, mittlerweile haben wir ja genug erfahrene Leute in Köln 😉

lg
Robin

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